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Microsoft veröffentlicht aktualisierten AV-Vertrag

28. September 2022|

Der US-Konzern Microsoft hat seinen überarbeiteten Auftragsverarbeitungsvertrag "Microsoft Products and Services Data Protection Addendum" (DPA) (Stand 15. September 2022) seinen Kunden zum Download zur Verfügung gestellt zu haben. Zur Einhaltung der Dokumentationspflichten ist es wichtig, diesen zeitnah herunterzuladen und seinem AV-Verzeichnis beizufügen. Erfreulicherweise folgt Microsoft mit der Anpassung seines AV-Vertrages den mehrfach von den Aufsichtsbehörden geäußerten Kritikpunkten und nähert sich somit den Vorgaben der DSGVO an. Es wurde unter anderem genauer dargestellt, welche Daten zu eigenen Zwecken genutzt werden und ein Verweis auf die neuen Standardvertragsklauseln genommen. Die datenschutzkonforme Nutzung von Microsoft bleibt weiterhin eine Herausforderung, ist aber möglich!

Datenschutzbehörde verhängt Millionen-Bußgeld gegen Instagram

22. September 2022|

Instagram wurde als Teil des Meta-Konzerns ein Bußgeld in Höhe von 405 Mio. Euro auferlegt. Grund dafür sei der unzureichende Schutz von personenbezogenen Daten Minderjähriger. Diesen war es erlaubt, Geschäftskonten zu eröffnen, auf welchen die Kontaktdaten wie Telefonnummer und E-Mail-Adresse veröffentlich werden konnten. Bereits 2020 wurde festgestellt, dass Instagram-Profile Minderjähriger standardmäßig öffentlich sichtbar sind. Diese beiden Verstöße veranlassten die irische Datenschutzbehörde jetzt zur Verhängung einer derartigen Strafe. Der Meta-Konzern hat bereits jetzt angekündigt, gegen die Entscheidung vorzugehen.

Bundesarbeitsgericht: Arbeitgeber müssen Arbeitszeit erfassen

14. September 2022|

Nach einer Entscheidung des BAG (Beschluss vom 13.9.2022, Az.: 1 ABR 22/21) müssen Arbeitgeber ein System einführen, mit dem die von den Arbeitnehmern geleistete Arbeitszeit erfasst werden kann. Das Gericht beruft sich dabei auf eine allgemeine Norm des Arbeitsschutzgesetzes und legt diese im Sinne des sog. „Stechuhren-Urteils“ des Europäischen Gerichtshofs von 2019 aus. Die Vorgabe des EuGH zur Einführung einer objektiven, verlässlichen Arbeitszeiterfassung hat der deutsche Gesetzgeber bisher nicht umgesetzt. Bei Fragen zu den Auswirkungen der Gerichtsentscheidung auf Ihr Unternehmen setzen Sie sich gern mit unserem Team in Verbindung!

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